Über uns

Schon lange hatten einige von uns die Idee von Räumen, in denen wir Platz haben für Austausch, (Wieder-)Aneignung von Körper, Wissen darüber und Erfahrungen, die uns in medizinischen Behandlungen und anderen Situationen oft abgesprochen werden. Nach langer Suche haben wir hierfür ein Gebäude am Ostkreuz gefunden, das wir im Sommer für Behandlungen, Workshops und Beratungen renoviert und hergerichtet haben. Es hat neben Küche und Bad fünf Räume, wovon einer das Büro geworden ist und die vier anderen Behandlungs- bzw. Veranstaltungsräume.

Inzwischen werden die Räume von 14 Personen mit Leben gefüllt, die hier Körperarbeit, Beratung und Therapie anbieten – sowohl Einzel-Sessions als auch als Kurse, Workshops und Veranstaltungen.

Unseren Ansatz verstehen wir als emanzipatorisch und queerfeministisch. Wir möchten unsere Arbeit und unseren Umgang mit den Menschen, die zur Behandlung/Beratung/Therapie kommen so hierarchiearm wie möglich gestalten, bemühen uns um einen Abbau von Hierarchien, bzw. um einen bewussten Umgang mit vorhandenen Hierarchien. Dabei ist uns wichtig den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Normen, strukturellen Diskriminierungsmechanismen, Repressionen und Gesundheit anzuerkennen und in unsere Arbeit miteinzubeziehen. Im Umgang miteinander wollen wir solidarisch und wohlwollend sein.